Webdesign

André Puschinsky18.09.2025

Eine URL (Uniform Resource Locator) ist eine eindeutige Adresse, die verwendet wird, um eine bestimmte Ressource im Internet zu lokalisieren und aufzurufen. Man kann sie sich wie die Postanschrift für ein Haus vorstellen: Sie gibt dem Browser eine genaue Anweisung, wo er eine Website, ein Bild, ein Video oder ein Dokument finden kann.

Obwohl die Begriffe „Internetadresse“ oder „Webadresse“ im Alltag häufig synonym verwendet werden, sind sie technisch nicht ganz präzise. Sie beschreiben jedoch sehr gut den Hauptzweck einer URL: die Kommunikation eines spezifischen Ziels im Internet.

Wie ist eine URL aufgebaut?

Eine URL besteht aus mehreren Komponenten, die zusammenarbeiten, um den Browser zur richtigen Ressource zu leiten. Jede Komponente hat eine spezifische Funktion.

Ein klassisches Beispiel für eine URL ist:

https://www.beispiel-agentur.de/blog/artikel-name

Die Bestandteile sind:

  • Protokoll: Der erste Teil (https://) gibt an, welche Methode für die Datenübertragung genutzt wird. https (Hypertext Transfer Protocol Secure) ist heute der Standard und gewährleistet eine verschlüsselte, sichere Verbindung. Eine veraltete und unsichere Variante ist http.
  • Subdomain: Der Teil www ist eine Subdomain der Hauptdomain. Sie dient oft zur Strukturierung einer Website, ist aber technisch nicht immer zwingend erforderlich. Andere Beispiele wären shop.beispiel-agentur.de oder blog.beispiel-agentur.de.
  • Domain (oder Domainname): beispiel-agentur.de ist der einzigartige und zentrale Name der Website. Er besteht aus dem eigentlichen Namen (beispiel-agentur) und der Top-Level-Domain (.de).
  • Pfad (oder Verzeichnis): Der Abschnitt /blog/artikel-name gibt den genauen Speicherort der Ressource auf dem Webserver an. Er leitet den Nutzer zu einer bestimmten Unterseite, ähnlich wie man in einem Aktenschrank den richtigen Ordner und das richtige Dokument findet.

Gute vs. schlechte URLs: Warum die Struktur wichtig ist

Die Art und Weise, wie eine URL strukturiert ist, hat einen erheblichen Einfluss auf die Nutzerfreundlichkeit (Usability) und die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Gute URLs sind „sprechend“: Sie sind für Menschen leicht lesbar und verständlich. Sie verwenden klare Begriffe, die den Inhalt der Seite beschreiben.

Gut: https://www.beispiel-agentur.de/leistungen/webdesign

  • Vorteil: Nutzer und Suchmaschinen erkennen sofort, dass es auf dieser Seite um die Leistung „Webdesign“ geht. Dies schafft Vertrauen und verbessert das Ranking in Suchmaschinen.

Schlechte URLs sind oft kryptisch: Sie bestehen aus unverständlichen Zeichen, Zahlen oder Parametern und geben keinen Hinweis auf den Inhalt.

Schlecht: https://www.beispiel-agentur.de/index.php?id=7&cat=12

  • Nachteil: Diese Struktur ist weder für Nutzer noch für Suchmaschinen hilfreich. Man kann sich die Adresse nicht merken und sie wirkt weniger vertrauenswürdig. Solche URLs entstehen oft durch veraltete Content-Management-Systeme (CMS).

Für eine optimale Website-Struktur sollten URLs kurz, prägnant und deskriptiv sein. Keywords können sinnvoll platziert werden, sollten aber nicht exzessiv verwendet werden (sogenanntes „Keyword-Stuffing“).

Der Unterschied zwischen URL und Domain

Obwohl die Begriffe oft verwechselt werden, bezeichnen sie nicht dasselbe.

  • Die Domain (beispiel-agentur.de) ist der Name der Website – wie der Name eines Geschäfts.
  • Die URL (https://www.beispiel-agentur.de/leistungen) ist die vollständige Adresse zu einer bestimmten Seite innerhalb dieses Geschäfts.

Jede Seite, jedes Bild und jede Datei auf einer Website hat eine eigene, einzigartige URL, aber sie alle gehören zur selben Domain.

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