Webdesign

André Puschinsky17.09.2025

HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. Es handelt sich dabei um eine textbasierte Auszeichnungssprache, die als Grundbaustein des World Wide Web fungiert. Ihre primäre Funktion besteht darin, die semantische Struktur und den Inhalt von Webseiten zu definieren, sodass Webbrowser diese interpretieren und visuell darstellen können.

Was ist HTML und wofür wird es verwendet?

Die Hauptaufgabe von HTML ist es, Inhalten eine klare Struktur zu verleihen. Dies geschieht durch ein System von sogenannten Tags, die in spitzen Klammern <> geschrieben werden. Diese Tags markieren verschiedene Elemente einer Webseite, wie zum Beispiel Überschriften, Absätze, Listen, Bilder und Verlinkungen.

Ein Browser liest den HTML-Code und rendert auf dieser Basis die sichtbare Webseite für den Nutzer. Ohne HTML gäbe es keine strukturierte Darstellung von Texten, Bildern oder interaktiven Elementen im Web.

Wie funktioniert HTML in der Praxis?

HTML-Dokumente, meist mit der Dateiendung .html oder .htm, bilden das Skelett jeder Webseite. Sie werden durch zwei weitere Kerntechnologien ergänzt, um eine vollständige Nutzererfahrung zu schaffen:

  • CSS (Cascading Style Sheets): Diese Sprache ist für das visuelle Design zuständig. Während HTML die Struktur festlegt (z. B. dass ein Text eine Überschrift ist), definiert CSS, wie diese Überschrift aussieht (z. B. Schriftart, Farbe, Größe).
  • JavaScript: Diese Programmiersprache ermöglicht Interaktivität und dynamische Inhalte auf einer Webseite. Beispiele hierfür sind animierte Elemente, Formularüberprüfungen oder das Nachladen von Inhalten ohne die Seite neu zu laden.

HTML bildet somit die strukturelle Grundlage, CSS die gestalterische Ebene und JavaScript die funktionale Ebene einer modernen Webseite.

Warum ist sauberes HTML entscheidend für SEO?

Obwohl HTML primär für die Darstellung im Browser gedacht ist, hat die Qualität des Codes direkte Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Suchmaschinen-Crawler, wie der Googlebot, analysieren den HTML-Code, um den Inhalt und Kontext einer Seite zu verstehen.

Typische Fehlerbilder und deren SEO-Auswirkungen

  • Fehlende oder falsche Überschriftenstruktur: Eine Seite ohne eine klare Hierarchie von <h1> bis <h6> ist für Crawler schwer zu interpretieren. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung mehrerer <h1>-Tags, was die thematische Fokussierung der Seite schwächt.
  • Unsemantische Tags: Die Verwendung von <div> oder <span> für Elemente, die eigentlich eine spezifischere Bedeutung haben (z. B. ein <button> für eine Schaltfläche), erschwert es Suchmaschinen, die Funktion eines Elements zu erkennen.
  • Fehlende Alt-Attribute bei Bildern: Das alt-Attribut beschreibt den Inhalt eines Bildes. Fehlt es, können Suchmaschinen das Bild nicht „lesen“, was eine verpasste Chance für relevantes Keyword-Targeting darstellt und die Barrierefreiheit einschränkt.

Ein semantisch korrekter und sauber strukturierter HTML-Code ist eine fundamentale Voraussetzung für technische SEO. Er sorgt nicht nur für eine bessere Indexierbarkeit durch Suchmaschinen, sondern verbessert auch die Barrierefreiheit und die allgemeine Nutzererfahrung, was sich positiv auf Metriken wie die Verweildauer auswirken kann.

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