Growth Marketing

André Puschinsky18.09.2025

Search Engine Advertising, kurz SEA, bezeichnet bezahlte Werbeanzeigen in Suchmaschinen, die nach dem Pay-per-Click-Prinzip abgerechnet werden. Im Gegensatz zu organischen Suchergebnissen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zahlen Unternehmen für jeden Klick auf ihre Anzeige einen festgelegten Betrag.

Funktionsweise und Platzierung

SEA-Anzeigen erscheinen typischerweise oberhalb der organischen Suchergebnisse und sind meist mit dem Hinweis "Anzeige" gekennzeichnet. Die Platzierung erfolgt über ein Auktionssystem, bei dem Unternehmen auf relevante Suchbegriffe bieten. Dabei entscheiden nicht nur der gebotene Preis, sondern auch Qualitätsfaktoren wie die Relevanz der Anzeige und die Nutzererfahrung auf der Zielseite über die finale Position.

Strategische Keyword-Auswahl

Der Erfolg einer SEA-Kampagne hängt maßgeblich von der präzisen Auswahl der Suchbegriffe ab. Unternehmen sollten dabei verschiedene Keyword-Typen berücksichtigen:

Broad Match Keywords erreichen eine große Zielgruppe, können jedoch zu irrelevanten Klicks führen. Exact Match Keywords bieten hingegen höhere Relevanz bei geringerem Suchvolumen. Eine ausgewogene Mischung verschiedener Match-Typen optimiert sowohl Reichweite als auch Effizienz der Kampagne.

Performance-Messung und Rentabilität

Langfristig erfolgreiche SEA-Kampagnen zeichnen sich dadurch aus, dass jeder Klick mehr Umsatz generiert als er kostet. Entscheidende Kennzahlen sind der Return on Ad Spend (ROAS) und die Conversion-Rate. Während ein ROAS von 4:1 in vielen Branchen als solide gilt, können Unternehmen mit hochwertigen Produkten deutlich höhere Werte erzielen.

Wann SEA sinnvoll ist

SEA eignet sich besonders für Unternehmen mit sofortigem Sichtbarkeitsbedarf - etwa bei Produktlaunches oder saisonalen Kampagnen. Auch bei hart umkämpften Keywords, wo organische Rankings schwer erreichbar sind, bietet SEA eine effektive Alternative.

Weniger geeignet ist SEA für Unternehmen mit sehr geringen Margen oder bei Suchbegriffen mit extrem hohen Klickpreisen, die keine profitable Conversion ermöglichen.

Praxisbeispiel: Gute vs. schlechte SEA-Umsetzung

Eine erfolgreiche SEA-Kampagne eines Online-Sportgeschäfts könnte auf "Laufschuhe Herren" mit einer spezifischen Landingpage für Herrenlaufschuhe verweisen, die Größenfilter und Markenauswahl bietet.

Eine ineffiziente Umsetzung würde denselben Suchbegriff auf die allgemeine Startseite leiten, wo Nutzer erst mühsam zur gewünschten Produktkategorie navigieren müssen - was zu hohen Absprungraten und verschwendetem Werbebudget führt.

ChristinaSales Manager+4920225855309
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